Unser Tipp zum Tag der Rückengesundheit

03/15/2013 الأخبار


الدكتور الطبيب منذر صباريني

Auf den ersten Blick scheinen Ernährungsgewohnheiten und Rückenschmerzen nicht zusammenzuhängen. Doch weit gefehlt: Denn ein ausgewählter Speiseplan mit den richtigen Nährstoffen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und unterstützt einen starken Rücken. "Neben Muskeln und Bändern brauchen vor allem Bandscheiben und Knochen Nahrung, um alltäglichen Ansprüchen nachzukommen", erklärt Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik. "Wer auf eine ausgewogene Kost achtet und mit ausreichend Bewegung zusätzlich die Wirbelsäule stärkt, beugt möglichen Beschwerden vor."

Mineralstoffe für die Knochen

Mit seinen einzelnen Wirbeln sowie Kreuz- und Steißbein sorgt das Rückgrat für Stabilität und gilt als wichtigster Bestandteil unseres Skeletts. Um Verschleißerscheinungen entgegenzuwirken, benötigt unsere Wirbelsäule Nährstoffe. "Dazu zählt etwa, täglich zwei bis drei Liter Wasser zu trinken, damit die Bandscheiben beweglich und elastisch bleiben", weiß Dr. Sabarini. "Ohne eine regelmäßige Zufuhr schrumpfen sie und das Gewebe wird porös." Doch unsere Wirbelsäule verlangt nach mehr: So sorgen Mineralstoffe, zu denen Kalzium oder Magnesium zählen, für den Erhalt der Knochendichte. Milchprodukte, etwa Joghurt, Käse oder Quark, gelten ebenso als Kalziumlieferanten wie dunkelgrünes Gemüse, Samen und diverse Mineralwasser-Sorten. Magnesiumhaltige Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Nüsse - insbesondere die Walnuss - entspannen die Muskeln und nehmen so den Druck von der Wirbelsäule.

Hunger nach mehr

Zu den unverzichtbaren Nährstoffen für ein stabiles Rückgrat zählen außerdem Vitamine, denn sie schützen und stärken die Zellen zusätzlich. Aus diesem Grund gehören frisches Obst und Gemüse auf jeden Speiseplan. Da der menschliche Körper diese Energielieferanten von alleine nur schwer aktiviert, benötigt er außerdem die Unterstützung der Sonne. Wenn diese scheint, reichen täglich 20 Minuten im Freien aus, um den Vitaminhaushalt auf Touren zu bringen und den Rücken zu stärken. "Genussmittel wie Alkohol oder Fett fördern im Gegensatz dazu den Knochenabbau und behindern überdies die Aufnahme von Kalzium", warnt Dr. Sabarini. "Außerdem schädigen sie Knochenzellen sowie Leber und stellen einen Risikofaktor für Übergewicht dar, was wiederum die Wirbelsäule stark belastet. Hinzu kommt, dass der Körper Vitamine schlechter aufnimmt und transportiert." Daher sollten alkohol- oder fetthaltige Substanzen nur in Maßen verzehrt werden. Wer hingegen insgesamt auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achtet, beugt nicht nur Rückenbeschwerden wirksam vor.


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