Migräne – Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten

Bei Migräne handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, unter der etwa 10 Prozent der Bevölkerung leiden. Für das Krankheitsbild typische Kopfschmerzen treten etwa dreimal häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Patienten ziehen sich bei aufkommenden Beschwerden oftmals zurück und nehmen zusätzlich schmerzstillende Medikamente ein. Im schlimmsten Fall nimmt die Intensität von Migräneanfällen jedoch trotzdem zu. Experten sprechen dann von sogenannter chronischer Migräne

Symptome

Halbseitige, pulsierende Kopfschmerzen kehren in periodischen Abständen immer wieder. Betroffene klagen begleitend über Übelkeit, Erbrechen sowie Lichtempfindlichkeit. In manchen Fällen geht dem eigentlichen Migräneanfall eine sogenannte Aura - optische Wahrnehmungsstörungen - voraus.

Therapie

Neben medikamentösen Therapieformen helfen auch alternativmedizinische Behandlungen wie Akupunktur. Treten weiterhin Beschwerden auf, gibt es seit Kurzem die sogenannte Periphere Neurostimulation (PNS). Dabei setzt der Arzt Elektroden am schmerzauslösenden Nerv direkt unter der Haut ein. Individuell eingestellte Impulse hemmen daraufhin die Schmerzweiterleitung zum Gehirn. In der Folge verringern sich Härtegrad und Anzahl von Migränekopfschmerzen.