Periphere Neurostimulation (PNS)

Periphere Neurostimulation

Bei Migräne treten Schmerzen im Kopfbereich in extremer Form gemeinsam mit Übelkeit und Erbrechen sowie Lichtempfindlichkeit auf. Wenn Medikamente sowie Entspannungsübungen keine Erfolge erzielen, bietet heutzutage die periphere Neurostimulation, kurze PNS, eine Alternative.

Hierbei handelt es sich um eine Unterkategorie der Neurostimulation, die bereits seit 40 Jahren beispielsweise gegen Beschwerden im Rückenbereich zum Einsatz kommt. Dazu werden im Nacken, direkt unter der Haut, Elektroden implantiert, die mit dem im Rückenbereich positionierten Neurostimulator in Verbindung stehen.

Mithilfe einer externen Fernbedienung werden die Impulsgeber kontrolliert und an den jeweiligen Bedürfnissen der Patienten angepasst. Die Impulse hemmen die Schmerzweiterleitung zum Gehirn und in der Folge sinkt die Anzahl der Migräneanfälle.

Teststimulation

Behandlungsdauer: ca. 1 Stunde
Klinikaufenthalt: Ambulant oder einige Tage
Schonzeit: 2 Wochen
Arbeitsunfähigkeit: 2 Wochen

Impulsgenerator Implantation

Behandlungsdauer: ca. 1 Stunde
Klinikaufenthalt: Ambulant oder einige Tage
Schonzeit: 2 Wochen
Arbeitsunfähigkeit: 2-4 Wochen