Angiome

Angiome werden auch als Blutschwämme bezeichnet. Es handelt sich hierbei um Gefäßmissbildungen, bei denen sich feine Arterien und Venen verbinden. Sie können nicht nur sichtbar auf der Hautoberfläche, sondern auch im Gehirn vorliegen. Meist existieren Angiome schon von Geburt an, können jedoch im Laufe der Zeit anwachsen und entsprechende Beschwerden hervorrufen.

Symptome

Abhängig von Größe und Lage des Angioms kann es durch mechanische Reizung oder Sauerstoffmangel zu Krampfanfällen kommen. Die veränderte Durchblutung führt manchmal zu Seh- oder Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen oder Wesensänderungen. Oftmals verursachen Angiome zudem Hirnblutungen.

Therapie

In der Regel werden Angiome mikrochirurgisch entfernt. In einigen Fällen helfen Embolisation und/oder Radiochirurgie.