Zysten

Bei Zysten handelt es sich um Hohlräume im Gewebe, die gewöhnlich mit Flüssigkeit gefüllt sind. Sie bilden sich beispielsweise nach einem Trauma, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen. In einigen Fällen bildet sich die Zyste zwischen den arachnoidalen Schichten, oft auch ohne eindeutige Ursache. Auch Parasiten wie Bandwürmer können diese Gewebeveränderung innerhalb des Schädels hervorrufen. Zysten können ebenfalls im Spinalkanal entstehen.

Symptome

Wie auch bei anderen Veränderungen im Gehirn hängen die Symptome stark von Größe und Lage der Zysten ab. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Epilepsie zählen zu den häufigsten Auswirkungen. Doch auch Bewegungs-, Seh- oder Sprachstörungen können auftreten.

Therapie

Je nach Lokalisation, Größe und Beschwerdebild werden die Zysten in der Regel mikrochirurgisch entfernt. Bei asymptomatischen Zysten kann der Befund zum Beispiel mittels MRT kontrolliert werden. Bei einigen Zysten, die durch Parasiten entstanden sind, hilft oft eine gezielte antibiotische Therapie.