Jährlich erfolgen in den USA circa 480.000 operative Eingriffe an der Lendenwirbelsäule – meist zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Die Mehrheit der Patienten berichtet anschließend über hervorragende Ergebnisse. Doch bei 10 bis 15 Prozent der erfolgreich Operierten tritt ein erneuter Vorfall an der gleichen Stelle, ein sogenanntes Rezidiv, auf. Betroffene verspüren in diesem Fall trotz zuvor erfolgter OP wieder Schmerzen. Weil der Eingriff keine nachhaltige Verbesserung gebracht hat, sind Patienten, aber auch Operateure sehr enttäuscht. Dabei entstehen Rezidive in der Regel nicht aufgrund falschen Verhaltens der Patienten oder einer falschen Operationstechnik. Vielmehr verursachen eine fortschreitende Degeneration und die Tatsache, dass der Riss im Faserring noch immer offen ist, einen erneuten Bandscheibenvorfall – der Faserringriss stellt sozusagen ein "Tor" dar, durch das erneut Bandscheibengewebe austreten kann.

Darstellung eines Rezidiven Bandscheibenvorfalls

Bandscheibenvorfall Rezidiv - Behandlung

Um der Entstehung von Rezidiven vorzubeugen, beginnen einige Chirurgen aggressiver zu operieren – anstatt nur das überstehende Bandscheibengewebe, das auf die Nerven drückt, zu entfernen, nehmen sie die komplette Bandscheibe heraus. Das Problem hierbei: Fehlt die Bandscheibe, beschleunigt dies die Degeneration der angrenzenden Wirbelkanten. Langfristig verursacht diese operative Vorgehensweise oft eine erhebliche Verschlechterung und hat später weitere Eingriffe und im schlimmsten Fall eine Wirbelsäulenversteifung zur Folge.

Mediziner kennen dieses Problem seit Jahren. Versuche, diesen Riss mit einem Titanstopfer zu verschließen, bergen jedoch immer die Gefahr einer möglichen Verletzung der Nerven bei Verrutschen des Implantates und der Entstehung unklarer MRT-Bilder durch die Bildung von Schatten, den sogenannten Artefakten, im Fall einer erneuten Durchführung eines MRTs.

Neue Hoffnung für Patienten durch AnchorKnote

Mithilfe der neuen AnchorKnote-Technologie wird der Riss des Faserrings mit einer speziellen Nahttechnik intraoperativ, also bereits während des Eingriffes, nach Entfernung des überstehenden Bandscheibengewebes verschlossen. Erfahrene Operateure benötigen dafür etwa fünf bis fünfzehn Minuten. Die neue Methode reduziert die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines erneuten Vorfalls deutlich.

Seit dem Jahr 2000 hat die Avicenna Klinik ihren Sitz in Berlin. Unsere Ärzte haben auf ihrem jeweiligen Gebiet (Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Anästhesie, Orthopädie) jeder mindestens 25 Jahre internationale Erfahrung.

Falls Sie sich mit starken Rückenschmerzen, einem Bandscheibenvorfall oder dem Verdacht auf einen solchen in unserer Klinik vorstellen möchten, nutzen Sie folgenden Kontakt:

Avicenna Klinik
Paulsborner Str. 2
10709 Berlin

Telefon: +49 30 236 08 30
Fax: +49 30 236 08 33 11
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Sie können jederzeit anrufen, eine E-Mail schreiben oder ein Rückrufformular ausfüllen. Jeder Patient bekommt dann einen Termin bei einem Arzt unserer Klinik, der in jedem Fall ein Wirbelsäulenspezialist (Neurochirurg) ist. Anhand von MRT-Bildern (mitgebrachte oder bei uns im Haus erstellte) und einer eingehenden Untersuchung, wird der Arzt mit Ihnen alle verschiedenen Möglichkeiten einer Therapie oder Operation durchsprechen. Sie können unsere Fachärzte auch nur zum Einholen einer (Zweit-)Meinung in Anspruch nehmen.

Wenn Sie sich entscheiden sollten, Ihre Therapie und/oder Operation bei uns in Berlin durchführen zu lassen, wollen wir Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. In unserer Klinik stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Dabei erwartet Sie eine hochmoderne Ausstattung in allen Bereichen – vom Operationssaal bis zum Patientenzimmer.

Neueste, schonende, minimalinvasive Behandlungsverfahren sind der Schwerpunkt unserer Klinik. Gemeinsam versuchen wir, eine geeignete Behandlung Ihrer Beschwerden zu finden. Erst nach ausführlichem Patientengespräch, Untersuchung und Diagnostik erfolgt die eigentliche Therapie. Jeder Patient erhält dadurch eine individuell abgestimmte Behandlung.

Ebenso wichtig wie eine optimale medizinische Betreuung, ist für uns die individuelle menschliche Fürsorge. Während Ihres stationären Aufenthalts steht Ihnen daher unser Pflegepersonal rund um die Uhr zur Verfügung. Außerdem kommunizieren unsere Mitarbeiter in mehreren Sprachen wie Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Russisch, Polnisch, Türkisch, und Französisch. Wir kümmern uns um Ihre Sicherheit, respektieren Ihre Wünsche, Traditionen und Ihre Religion.

Unser Team setzt sich aus einem Pool hochqualifizierter Spezialisten zusammen. Sie arbeiten gemeinsam daran, dass Sie schnell wieder gesund werden.