Stabilisierung

Wenn wir mit konservativen, minimalinvasiven oder mikrochirurgischen Maßnahmen keine ausreichende Wirkung erzielen, besteht bei Gleitwirbeln, Instabilität der Wirbelsäule, Morbus Bechterew, Tumoren, Spondylitiden oder spinalem Trauma die Möglichkeit der Spondylodese.

Hierbei nehmen wir eine Verblockung (Versteifung, Fusion, Verplattung) des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes vor.

Behandlungsdetails

Behandlungsdauer: ca. 3 Stunden
Klinikaufenthalt: ca. 11 Tage
Schonzeit: 3 Wochen
Krankengymnastik: in 8 Wochen
Arbeitsunfähigkeit: ca. 10 Wochen
Sport: einige Sportarten nach 6 Wochen möglich

Behandlungsverlauf

Häufig führen wir Verblockungen an der Wirbelsäule mittels Titanelementen durch, um gelockerte Bewegungsabschnitte zu stabilisieren. Unter Vollnarkose setzen wir Schrauben in die Wirbelkörper ein und fixieren diese mithilfe von Verbindungselementen.

Manchmal ist es notwendig, die geschädigten Bandscheiben durch Knochenblöcke, Titanstrukturen oder Kunststoffe zu ersetzen. Bei Wirbelgleiten (Listhese) korrigieren wir zunächst das Wirbelsäulensegment und fixieren es anschließend in der gleichen Sitzung. Einige Monate nach dem Eingriff verwachsen die Wirbelgelenke mit den eingesetzten Blöcken beziehungsweise Spänen. So erreichen wir eine natürliche Versteifung des betroffenen Abschnittes.

Dadurch ist die Lockerung beseitigt, der Schmerz deutlich gelindert und die Möglichkeit für Physiotherapie zur Kräftigung der Rückenmuskulatur gegeben. Nach einem solchen Eingriff können Sie weiterhin Rückenbewegungen ausführen - oft sogar besser als vorher.

Stabilisierung der Wirbelsäule mit Hilfe von Schrauben
Stabilisierung der Wirbelsäule mit Hilfe von Schrauben