Rücken: Anatomie und Schmerzen

Laut einer Umfrage der AOK leiden mehr als 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr an Rückenschmerzen. Die Schmerzen können viele verschiedene Ursachen haben und wenig bis weitreichende Auswirkungen auf die Bewegung und den Alltag der Betroffenen haben.

Anatomie von Rücken und Wirbelsäule

Der Rücken besteht aus der Wirbelsäule und dem Rippenbogen, umgeben von etwa 300 Muskeln. Die Wirbelsäule selbst besteht aus durchschnittlich 33 Wirbeln. 27 bewegliche Wirbel sind auf Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule aufgeteilt, die restlichen Wirbel bilden das unbewegliche Kreuz- und Steißbein. Die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur ermöglichen den aufrechten Gang und das Beugen sowie Drehen von Oberkörper und Kopf.

Obere und untere Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können, je nach Schweregrad, die Bewegung stark einschränken. Durch Einnahme einer Schonhaltung werden Schmerzen langfristig häufig sogar schlimmer. Je nach Lokalisierung der Schmerzen unterscheidet man zwischen oberen und unteren Rückenschmerzen. Die Schmerzen entstammen oft einer Erkrankung der Wirbelsäule, aber auch Verletzungen und Erkrankungen von inneren Organen können Schmerzen im Rücken auslösen. Für die richtige Behandlung ist daher eine Untersuchung und Diagnose durch einen Spezialisten notwendig.

Häufigsten Ursachen für Schmerzen im unteren oder oberen Rücken, die die Wirbelsäule betreffen, sind zum Beispiel:

Behandlung von Rückenschmerzen

Für die richtige Behandlung von Rückenschmerzen ist eine ausführliche Diagnostik maßgeblich. Ein Spezialist stellt fest, ob die Schmerzursache im Rücken liegt oder lediglich in diesen ausstrahlt. Die Therapie richtet sich nach der zugrundeliegenden Erkrankung. Rückenschmerzen, die ihren Ursprung im Rücken, beziehungsweise an der Wirbelsäule haben, werden in der Avicenna-Klinik von einem spezialisierten Team behandelt. Die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Rückens reichen von konservativen Therapien und der Medikamenteneinnahme bis hin zu mikrochirurgischen und operativen Eingriffen.